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"Einiges zum Positiven bewegt":
Fußgängersicherheit bei SUVs wird besser |
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Langsam gehen den militanten SUV-Gegnern die Argumente aus: Nach
diversen Maßnahmen zur Verbrauchssenkung haben die
(meisten) Hersteller jetzt auch ihre Hausaufgaben zum Thema
Fußgängersicherheit gemacht. |
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| 29.01.2010 |
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Der ÖAMTC hat getestet, was die neue SUV-Generation in Sachen
Fußgängerschutz im Vergleich zu den "Dinosauriern" der alten
Generation zu bieten hat. Zum Test traten an: BMW X1,
Mercedes GLK, VW Tiguan, KIA New Sorento und Audi Q5.
Das Ergebnis: "Es hat sich einiges zum Positiven bewegt",
sagt ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang. "Bis auf Audi haben
alle Hersteller ihre Hausaufgaben gemacht." Besonders positiv
falle die Entwicklung bei BMW auf. Die Bayern "zeigen
Verantwortung und haben sehr viel in die passive
Fußgänger-Sicherheit investiert". Nur der Audi Q5 schneidet im
Test schlechter ab als sein großer Bruder Q7 beim Test im Jahr
2006. |
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Die Ergebnisse im Detail
BMW X1
Im ÖAMTC-Crashtest hat der BMW X1 mit 23 Punkten bei der
Fußgängersicherheit am meisten überzeugt. Damit schneidet der
Wagen sogar besser ab als die meisten Mittel- oder
Kompaktklasse-Pkw.
Mercedes GLK
Auch Mercedes hat von der M-Klasse (2008 nur 6 Punkte) einen
großen Schritt nach vorne gemacht: Der GLK erreichte 16 Punkte.
"Der GLK wirkt zwar kantiger und aggressiver als die M-Klasse,
aber seine Strukturen sind nachgiebiger", erklärt der ÖAMTC.
VW Tiguan
Der sehr beliebte VW Tiguan erreicht in der
Fußgängerschutz-Prüfung 17 Punkte, während der Touareg im
Testverfahren 2004 nur 7 Punkte erringen konnte.
KIA Sorento
Auch der neue KIA Sorento bringt mit 16 Punkten ein
"ordentliches Ergebnis", so der ÖAMTC. Der alte Sorento brachte
es 2003 auf nur 3 Punkte.
Audi Q5
Der Audi Q5 lieferte mit 12 Punkten im Vergleich zum größeren Q7
(2006, 15 Punkte) als einziger der aktuell getesteten SUV kein
überzeugendes Ergebnis. "Das ist umso erstaunlicher, als der
neue Q5 unter 2,5 Tonnen wiegt und somit die gesetzlichen
Anforderungen des Fußgängerschutzes erfüllen muss", sagt Lang.
Um Beine und Kopf der Radfahrer und Fußgänger im Unfallgeschehen
bestmöglich zu schützen, liegt das Hauptaugenmerk des passiven
Schutzes auf diesen beiden Körperregionen. "Dazu fanden auch die
deutlichsten Verbesserungen statt", sagt der ÖAMTC. Wichtige
konstruktive Maßnahmen sind beispielsweise: Energie
absorbierende Materialien unter den Stoßfängern, ebenso Energie
absorbierende Motorhauben, ausreichend Platz unter der
Motorhaube, dass diese nachgeben kann, Abstützfunktionen für die
Beine des Fußgängers etc.
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Foto und Informationen: ÖAMTC |
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(c) allradnews.at & gelaendewagen.at
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