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Sportlicher Sparmeister:
BMW X1 xDrive18d |
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Sportlich: ja. Sparsam: ja. Das muss kein Widerspruch sein ... |
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| 18.07.2010 |
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Wir hätten es besser wissen müssen. Wenn es um Verbrauchswerte
geht, scherzt BMW nicht. Wenn die Deutschen behaupten, der BMW
X1 xDrive18d verbraucht durchschnittlich nur 5,7 Liter Diesel
auf 100 Kilometer, hätten wir das glauben sollen. Obwohl wir
schon in unserem Test des X3 mit dem gleichen Motor verblüfft
waren, dass wir trotz einigermaßen ambitionierter Fahrweise
gerade einmal um 0,3 Liter mehr Diesel verbraucht haben als
offiziell angegeben, waren wir skeptisch. |
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Nur 5,7 Liter
Verbrauch bei einem SUV? Die Antwort: wie gesagt, siehe oben.
Nicht einmal 6 Liter Diesel haben wir während unserer Fahrt im
X1 pro 100 Kilometer verbrannt, erneut haben wir dennoch unseren
Spaß gehabt und konnten uns auch an die Grenzen des Wagens -
vorsichtig, aber doch - heran wagen.
Dieses Mal also der 18d. Nach intensiven Forschungsfahrten mit
dem Topdiesel "23d" im vergangenen Jahr durch die herbstliche
Steiermark und vielen erbaulichen Erfahrungen mit dem
mittelgroßen "20d" im Frühjahr (Links zu unseren Testberichten
dazu siehe Seitenende) borgte uns BMW nun den "Einsteigerdiesel"
des neuen Sports Activity Vehicles ("SAV"). |
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Neun Monate sind seit der Erstpräsentation vergangen - der
Newcomer des vergangenen Herbstes hat sich in dieser Zeit zu
einem echten Erfolgsmodell gemausert. Fast 2.000 Österreicher
haben sich 2010 schon für einen BMW X1 entschieden - Platz 2 in
der aktuellen SUV-Zulassungsstatistik kann getrost als kleine
Sensation bezeichnet werden.
Gab es vor kurzer Zeit noch den Trend zu möglichst großen und
leistungsfähigen Dieselmotoren, regiert aktuell der Spargedanke
und die Tendenz zu kleinen und sparsamen Aggregaten -
Wirtschaftskrise und Öko-Boom haben es möglich gemacht. Das
manifestiert sich beim BMW X1 ganz eindrucksvoll: das
erfolgreichste Modell ist der xDrive18d, nicht weniger als 40
Prozent der X1-Käufer, also rund 800, haben sich dafür
entschieden. |
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Sie haben sich richtig entschieden, denken wir 'mal. Um nicht
einmal 7 Euro - das ist in Österreich aktuell wohl der
durchschnittliche Preis für 6 Liter Diesel - dürfen sie ein
Fahrzeug 100 Kilometer durch die Lande bewegen, bei dem sie
nicht auf die bekannten BMW-Tugenden verzichten müssen. Der von
seinen Leistungswerten (4 Zylinder, Common Rail, 143 PS, 320
Newtonmeter) durchaus mit Produkten der Konkurrenz vergleichbare
Motor wirkt sportlicher, agiler und dynamischer als diese.
Agiert akustisch durchaus präsent und kernig, klingt aber - den
Sound-Designern sei Dank - durchaus nobel und hochwertig.
Verleiht dem über 1.600 Kilo schweren X1 eine Leichtfüßigkeit,
die im Segment ihresgleichen sucht. |
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Tadellos auch das 6-Gang-Schaltgetriebe unseres Testwagens, das
uns bei der ersten Begegnung vergangenen Herbst noch so sportlich
straff erschienen ist: Es ist ein ausgezeichneter
Erfüllungsgehilfe des Dieselmotors und spielt beim entspannten
Cruisen ebenso mit wie beim sportlichen Kurvenwetzen. Und so
streng, wie damals beschrieben, war das Kupplungspedal auch
nicht zu bedienen. Wahrnehmungsproblem unsererseits oder
Nachbesserung gegenüber den damals gefahrenen Vorserienmodellen? |
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Bei erwähntem Kurvenwetzen macht sich auch BMWs Know-How in der
Fahwerktechnik bemerkbar: Das Fahrwerk, das auch die
Bi-Turbo-Power des 204 PS starken "23d" locker verkraftet, wirkt
beim 18d fast unterfordert. Das bringt dem Fahrer in jeder
Situation ein hohes Maß an Sicherheit - bei jeder Menge
Reserven, was erhoffentlch nie auszuloten hat. Zu dieser
Sicherheit trägt auch der famose Allradantrieb xDrive bei, der
das Fahrdynamikpotenzial des X1 den Fähigkeiten des
Durchschnittspiloten noch weiter voraus trägt. |
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Die Innenausstattung? Ist in der Basiskonfiguration - solide.
Verarbeitungsqualität, Haptik, Komfort und Ergonomie können
überzeugen, speziell die vorderen Sitze mit
Riesen-Verstellbereich und gutem Seitenhalt gefallen. Luxus gibt
es aber nur optional und gegen entsprechend Aufpreis. |
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Der Basispreis für den xDrive18d liegt bei 33.200 Euro. Mit dem
Österreich-Paket (enthält unter anderem eine Klimaautomatik,
Dachreling, Einparkhilfe hinten, Xenon, Tempomat und ein
Sportlenkrad mit Multifunktionstasten für Radio, etc.) und der
einer Metallic-Lackierung namens "Kaschmirsilber" erhöhte sich
dieser bei unserem Testauto auf exakt 39.125,66 Euro. Das ist
recht viel Geld für - allerdings auch für ziemlich viel Auto. |
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Mehr bei uns zum BMW X1:
X1, die Zweite:
BMWs xDrive20d im Test (April 2010)
Fahrbericht: BMW X1
(erster Test 10/2010) |
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gelaendewagen.at Test Nr. 93
Fotos: gelaendewagen.at |
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(c) allradnews.at & gelaendewagen.at
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