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Die Mercedes S-Klasse 2009
Mit einem sehr zurückhaltenden Facelift versucht die Traditionsmarke mit dem Stern, neue Kunden für den Technologieträger aus Stuttgart zu begeistern.

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30.04.2009

In letzter Zeit wurde es still um die einst so stolze und unnahbare S-Klasse von Mercedes-Benz, doch das soll sich jetzt ändern. Auf den ersten Blick gelingt es wohl nur Spezialisten, die faceliftbedingten Änderungen im Erscheinungsbild der S-Klasse W221 auf Anhieb zu erkennen. Die augenfälligsten optischen Änderungen des Modelljahrs 2009 sind die geänderten Rückleuchten mit C-förmig angeordneten Leuchten und Bi-Xenon-Scheinwerfer mit geänderter Leuchtengrafik inkl. LED-Tagfahrlicht. Änderungen im Innenraum beschränken sich auf überarbeitete Bedienelemente, hochwertigere Bezugsstoffe der Sitze und das mit zusätzlichen Features versehene Comand-Infotainmentsystem.

Mercedes S-Klasse 2009

Nach der Einführung der Spritspartechnik BlueEFFICIENCY in der C- und E-Klasse halten verbrauchsoptimierenden Maßnahmen wie eine verfeinerte Aerodynamik und verbrauchsoptimierte Schaltprogramme auch in der S-Klasse Einzug und helfen so, den Spritzverbrauch um bis zu 7% zu verringern. Der S350 CDI BlueEFFICIENCY ist mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,6 Litern eine der sparsamsten Luxuslimousinen der Welt und schlägt nur knapp den stolz angekündigten S400 HYBRID, der mit Hilfe eines Elektromotors mit 7,9 Litern Kraftstoff auskommen soll. Das macht ihn zur sparsamsten Oberklasselimousine mit Ottomotor. Das 3,5 Liter V6-Triebwerk im S400 HYBRID leistet 205kW/279PS und wird besonders im Stadtverkehr von einem 20 PS leistenden Elektroaggregat unterstützt, das zusätzliche 160Nm Anfahrdrehmoment bereitstellt.

Mercedes S-Klasse 2009

Die herkömmlichen V6-Modelle S350 und S350 CDI wie die V8-Versionen S450 und S500 sind weiterhin mit dem Allradsystem 4matic erhältlich, sowohl mit kurzem wie auch mit langem Radstand.

Auch auf dem Gebiet der Fahrerassistenzsysteme blieb man nicht untätig, so konnte die Sicherheit der Insassen weiter verbessert werden. Mit der Müdigkeitserkennung ATTENTION ASSIST überwacht die S-Klasse 2009 die Aufmerksamkeit des Fahrers und kann ihn frühzeitig vor Übermüdung warnen. Die neuartige Technologie erfasst permanent über 70 verschiedene Parameter. Erkennt der Lenkradwinkel­sensor des Systems typische Lenkmuster, die auf einen übermüdeten Fahrer hinweisen, warnt ein akustisches Signal vor Übermüdung und im Kombi-Instrument erscheint ein optischer Hinweis mit der Aufforderung zu einer Pause.

Mercedes S-Klasse 2009

Ins Topmodell S600 V12 wie auch in den Sportversionen S63 und S65 AMG hält eine neuartige Seitenwindstabilisierung Einzug, die in Verbindung mit der Active Body Control (ABC) durch geschicktes Variieren der Radlastverteilung störende Einflüsse durch Seitenwind eliminiert bzw. auf ein Minimum reduziert. Ebenfalls zum Serienumfang zählt die Torque Vectoring Brake, die einen gezielt einseitigen Bremseingriff am kurveninneren Hinterrad vornimmt, sodass der Wagen präzise und ohne Dynamik-Einbußen einlenkt.

Technologieträger waren noch nie billig, so startet die S-Klasse als Basismodell S350 CDI BlueEFFICIENCY mit 235 PS bei 83.287,20 Euro, das Topmodell S65 AMG V12 Bi-Turbo mit 612 PS ist um 265.322,40 Euro erhältlich.

Fotos: Mercedes



 
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